
Am 12. August 2006 wurden die steirischen Gemeinden Arzberg, Breitenau am Hochlantsch, Fladnitz an der Teichalm, Gasen, Haslau bei Birkfeld, Hohenau an der Raab, Koglhof, Naintsch, Passail, Pernegg an der Mur, St. Kathrein am Offenegg, Tulwitz und Tyrnau vom Land Steiermark mit dem Prädikat „Naturpark Almenland“ ausgezeichnet. Der Naturpark Almenland erstreckt sich vom Rabenwald im Osten bis zur Bärenschützklamm im Westen. Alle 13 Gemeinden, die im Almenland liegen und die vom Landschaftstyp Gemeinsamkeiten aufweisen, sind im Naturpark Almenland eingebunden.
Die Prädikatsverleihung fand am 17. Juni im Rahmen eines großen Festaktes auf der Teichalm statt.
Naturpark als Auszeichnung für die Region
Die Verleihung des Titels „Naturpark“ ist eine hohe Auszeichnung für unsere Region, für die gestaltete Kulturlandschaft, wie sie charakteristisch für das Almenland ist. So wie die Landschaft von Menschenhand gestaltet wurde, so wird sie anerkannt und geschätzt mit allen Veränderungen, die die Zeit mit sich bringt.
Naturpark nach § 8 des Steiermärkischen Naturschutzgesetzes
Das Almenland ist ein allgemein zugänglicher Landschaftsraum, der durch das Zusammenwirken natürlicher Faktoren besonders günstige Voraussetzungen für die Vermittlung von Wissen über die Natur und für die Erholung bietet. Die Region wurde zu einem Landschaftsschutzgebiet (§ 5 Abs.2 lit.a, §§ 6 und 7) erklärt und der Erlebnis- sowie Bildungs- und Erholungswert für die Menschen wird durch Pflege- und Gestaltungsmaßnahmen, wie z.B. durch Anlage von Wanderwegen, Naturlehrpfaden, Tiergehegen, botanischen Gärten, Rastplätzen, Ruhezonen, Aussichtspunkten und Spielwiesen auf Grund eines Landschaftspflegeplanes (§ 31) gesteigert.















