Ein Paradies für Wanderfreunde

Das Nechnitz-Hochplateau liegt zwischen Tyrnau und Fladnitz und liegt damit genau zwischen dem Schöckel im Süden und der Roten Wand im Norden. An klaren Tagen liegen beide zum Greifen nahe! Auf der Nechnitz laden zwei Almenland-Wirte zur Einkehr ein, außerdem ist sie Ausgangspunkt für viele Wanderungen.

Die Rote Wand ist ein nach Südost ausgerichteter Fels-Abbruch, die rote Färbung des Felsen kommt von Einschlüssen aus rotfarbigem Kalk und kann am Besten in der Morgensonne bewundert werden. Nicht selten trifft man hier auch auf Steinböcke, für die die Rote Wand weithin bekannt ist. In den Felswänden sieht man im Frühjahr ein wahres Meer an Petergstamm, einem seltenen Primelgewächs, das streng geschützt ist.

Der Name Nechnitz wird auf eine Kleinpflanze zurückgeführt, das sogenannte Nagelkraut. Die älteste urkundliche Erwähnung des Namens geht ins Jahr 1240 (No(e)ctenz, Nochtenz) zurück. Mit einigen Änderungen bis 1456 Nachtnitz wird der Name aus dem Slawischen nohtnica (Nagelkraut) abgeleitet. Die Hochfläche der Nechnitz ist ca. 1km breit und läuft in die „Haseben“ (Hausebner) aus. Das Wort Haseben kommt von hasen = eben. Daneben gibt es noch den Ortsteil Schöngrund. Dieser wurde erst später gerodet. Alle Teile gehörten früher zu verschiedenen Herrschaften. So gehörte Schöngrund zur Semriacher Herrschaft, der Ortsteil Nechnitz gehörte zu Stubenberg und die Haseben und die Frankenhofstatt, welche aus 4 Höfen bestand, gehörten zur Herrschaftsverwaltung Stubegg.

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