Alm(er)leben
Der Natur ihren Platz – den Menschen den Genuss.
Der Naturpark Almenland erstreckt sich über acht Gemeinden und vereint beeindruckende Naturlandschaften, gelebte Kulturlandschaft und vielfältige Naturerlebnisse. Mit rund 140 zusammenhängenden Einzelalmen ist er das größte zusammenhängende Niedrigalmweidegebiet Europas und Heimat zahlreicher Tier- und Pflanzenarten.
Was ist ein Naturpark?
Ein Naturpark ist ein geschützter Landschaftsraum, der durch das jahrhundertelange Zusammenwirken von Mensch und Natur entstanden ist. Er umfasst eine Region mit einer besonders wertvollen Kulturlandschaft, die als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen ist und aufgrund ihrer naturräumlichen und kulturellen Besonderheiten als Naturpark anerkannt wurde.
Über Generationen hinweg haben eine nachhaltige Landnutzung und traditionelle Bewirtschaftungsformen diese einzigartige Kulturlandschaft geprägt. Ziel eines Naturparks ist es, diese wertvolle Landschaft zu erhalten, zu pflegen und im Einklang mit Natur, Erholung und regionaler Entwicklung weiterzuentwickeln.
Natur erleben
Der Naturpark Almenland begeistert mit einer außergewöhnlichen Tier- und Pflanzenwelt. Seltene Orchideen, der fleischfressende Sonnentau im Teichalm-Moor sowie Steinböcke entlang der Wanderwege machen die Natur zu einem besonderen Erlebnis.
Mit den Naturpark-Erlebnisprogrammen, wie zum Beispiel der Naturpark-Führung, können Besucherinnen und Besucher die Landschaft, ihre Bewohner und die Besonderheiten der Region gemeinsam mit erfahrenen Naturvermittlerinnen und Naturvermittlern entdecken.
Naturparke erfüllen vier zentrale Aufgaben:
Schutz & Weiterentwicklung
Erhaltung der natürlichen Vielfalt und der gewachsenen Kulturlandschaft durch nachhaltige Nutzung, Schutzmaßnahmen und Forschungsprojekte.
Bildung
Natur und Kultur durch Themenwege, Erlebnisführungen, Seminare und regionale Traditionen erlebbar machen.
Erholung
Die Schaffung von attraktiven Freizeit- und Erholungsangeboten wie Wanderwege, Rad- und Reitwege sowie Rast- und Aussichtspunkte in der Region.
Regionalentwicklung
Förderung regionaler Wertschöpfung durch Naturpark-Produkte, Gastronomie, Kooperationen und Arbeitsplätze.
Schutzgebiete & Naturjuwele
Der Naturpark Almenland beherbergt zahlreiche wertvolle Naturräume und Europaschutzgebiete.
Natura 2000
ist das europaweite Schutzgebietsnetzwerk zum Erhalt gefährdeter Tier- und Pflanzenarten sowie ihrer Lebensräume. Zu den bedeutendsten Schutzgebieten zählen die Raabklamm mit 17 Kilometern Länge, die längste Klamm Österreichs und wichtiger Lebensraum für zahlreiche Tierarten sowie der Kirchkogel bei Pernegg an der Mur, ein ökologisch besonders wertvoller Standort mit seltenen Serpentingesteinen und einzigartiger Pflanzenwelt. Ebenso zählen die Weizklamm mit ihren eindrucksvollen Fels-, Wald- und Höhlenlandschaften sowie der Breitenau Lantsch zu den Natura 2000 Schutzgebieten.
Unsere Naturjuwele im Naturpark Almenland
Bärenschützklamm
Eine der schönsten wasserführenden Felsenklammen Österreichs und atemberaubendes Wandererlebnis.
Raabklamm
Beeindruckende Schluchtlandschaft, längste Klamm Österreichs und Natura-2000-Gebiet.
Moorlehrpfad Teichalm
Eines der letzten Latschenhochmoore Österreichs mit einzigartiger Tier- und Pflanzenwelt.
Zahlen, Daten & Fakten
Der Naturpark Almenland ist das größte zusammenhängende Niedrigalm-Weidegebiet Europas mit einer Höhenlage von ca. 460 Meter im Tal bis 1.720 Metern, dem Hochlantsch, dem höchsten Berg im Grazer Bergland. Das Leitmotiv vom Naturpark heißt “ALMerLEBEN - Der Natur ihren Platz, den Menschen den Genuss”. Das Leitprodukt in der Genussregion ist das ALMO-Rind sowie die regionalen Rindfleischspezialitäten.
Die Naturparkregion umfasst 8 Gemeinden, die gemeinsam die einzigartige Kulturlandschaft des Almenlands prägen:
- Passail
- Fladnitz an der Teichalm
- St. Kathrein am Offenegg
- Gasen
- Breitenau am Hochlantsch
- Pernegg an der Mur
- Anger
- Birkfeld
zusammenhängende
Einzelalmen
km²
Naturpark-Fläche
m
höchste Erhebung
Einwohner:innen
im Almenland
Naturpark
Gemeinden










