Unsere Almen sind Lebensraum.
Für Tiere. Für Bauern. Für dich.
Die Almen im Almenland sind keine reine Naturkulisse – sie sind Arbeitsraum unserer Bäuerinnen und Bauern und Heimat zahlreicher Weidetiere. Viele unserer Wanderwege führen direkt durch bewirtschaftete Flächen. Mit ein wenig Wissen und Rücksicht tragen wir gemeinsam dazu bei, dass Mensch, Hund und Tier sicher unterwegs sind.
Eine Alm ist kein Streichelzoo – sie ist ein Arbeitsplatz
Unsere Almen sind ein lebendiger Lebens- und Arbeitsraum. Kühe, Pferde und andere Weidetiere bewegen sich hier frei und reagieren ihrem natürlichen Verhalten entsprechend. Besonders Muttertiere schützen ihre Kälber aufmerksam und können in bestimmten Situationen sensibel auf Annäherungen reagieren. Auch Hunde werden von Weidetieren häufig als potenzielle Bedrohung wahrgenommen – selbst dann, wenn sie gut erzogen und freundlich sind. Gleichzeitig leisten unsere Bäuerinnen und Bauern täglich wertvolle Arbeit, indem sie ihre Tiere versorgen und mit viel Engagement die einzigartige Kulturlandschaft des Almenlands erhalten und pflegen. Mit gegenseitiger Rücksicht und einem verantwortungsvollen Verhalten tragen wir alle dazu bei, dass Mensch, Tier und Natur harmonisch miteinander auskommen.
Wenn Sie unterwegs dringend Hilfe brauchen:
- Alpiner Notruf: 140 (wenn möglich bitte GPS-Daten bekanntgeben)
- Internationaler Notruf: 112
Bitte beachten Sie vor und während jeder Tour:
- Prüfen Sie die Könnensstufen aller Teilnehmer, besonders der Kinder.
- Planen Sie die Tour und erkundigen Sie sich über die Öffnungszeiten der Einkehrmöglichkeiten
- Achten Sie auf entsprechnde Ausrüstung (Bekleidung, Getränke, GPS-System, Smartphone, Wanderkarte, Regenschutz, Wanderschuhe)
- Bleiben Sie immer auf den markierten Wegen
- Bitte nehmen Sie Ihren Müll wieder mit und entsorgen Sie ihn bei den vorgesehenen Müllstationen.
- Viele Pflanzen auf den Almen sind geschützt oder sogar giftig. Lassen Sie den Lebensraum so wie Sie ihn vorfinden.
Die wichtigsten Regeln für den Umgang mit Weidevieh
- Kontakt zum Weidevieh vermeiden: Tiere nicht füttern, streicheln. Einen sicheren Abstand halten.
- Ruhig verhalten, Weidevieh nicht erschrecken.
- Mutterkühte beschützen ihre Kälber: Begegnung von Mutterkühen mit Hunden vermeiden.
- Hunde immer unter Kontrolle halten und an kurzer Leine führen. Ist ein Angriff durch ein Weidetier abzusehen, sofort losleinen!
- Wanderwege auf Almen und Weiden nicht verlassen.
- Wenn Weidevieh den Weg versperrt, möglichst mit großem Abstand umgehen.
- Beim Herannahen von Weidevieh: ruhig bleiben, nicht den Rücken zukehren, den Tieren ausweichen.
- Zäune sind zu beachten. Falls es ein Tor gibt, dieses nutzen und danach sofort wieder schließen.
- Weiden zügig queren. Bei ersten Anzeichen von Unruhe der Tiere die Weidefläche zügig verlassen.
- Begegnen Sie den hier arbeitenden Menschen, der Natur und den Tieren mit Respekt.
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Unsere Wandertipps mit Hund
Wer auf Nummer sicher gehen möchte und vermeiden will, dass sich Haustier und Rind überhaupt erst begegnen, der ist hier richtig. Wir haben einige unserer beliebten Touren für Sie aufgelistet. Alle diese Wanderungen führen nicht durch Weiden und sind somit perfekt geeignet für einen Ausflug mit Ihrem Vierbeiner! Fast alle unsere Wanderwege im Naturpark Almenland sind ganzjährig begehbar. In der Regel wird das Vieh ab Anfang Juni aufgetrieben und bleibt bis Ende September auf der Alm.
Zu Ihrer eigenen Sicherheit bitten wir Sie dennoch, Hunde immer anzuleinen.
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Gemeinsam sorgen wir dafür, dass die Alm Alm bleibt.
Danke, dass du unsere Landschaft respektierst, unsere Tiere schützt und die Arbeit unserer Bauern wertschätzt. Mit deinem Verhalten hilfst du mit, dass der Naturpark Almenland auch weiterhin ein Ort bleibt, an dem Menschen, Tiere und Natur miteinander leben können.





















