Klimafreundlicher Naturpark Almenland

Der Naturpark Almenland ist eine der Klima- und Energie-Modellregionen (KEM). Die österreichischen Klima- und Energie-Modellregionen haben folgendes Ziel: saubere Energiegewinnung aus Wind, Wasser und Bioenergie aus der Region.

Klima-und Energie-Modellregionen sind ein Programm des Klima- und Energiefonds. Im Rahmen des Programms werden regionale Klimaschutzprojekte und das regionale Modellregionsmanagement ko-finanziert. Klima- und Energie-Modellregion zu sein bietet Zugang zu einem breiten Netzwerk sowie exklusiven Schulungen, Unterstützungen und Förderungen.

Photovoltaik-Panele im Naturpark Almenland. Logo der Klima- und Energie-Modellregionen.

KEM Regionen treiben die Energiewende voran

Keine Abhängigkeit mehr von teuren Erdölimporten, keine Angst vor Gaskrisen – stattdessen saubere Energie aus Sonne, Wind, Wasser und Bioenergie aus der Region: Genau dieses Ziel verfolgen Österreichs Klima- und Energie-Modellregionen (KEM). Sie sind Vorbilder für andere Regionen – mit der langfristigen Vision eines vollständigen Ausstiegs aus fossiler Energie.
Das Programm KEM des Klima- und Energiefonds unterstützt die Erreichung der nationalen und europäischen Klima- und Energieziele durch regional verankerte Transformationsprozesse. Klimaschutz wird dabei als Querschnittsaufgabe verstanden und in alle kommunalen Handlungsfelder integriert – von Energie und Mobilität über Beschaffung und Bauwesen bis hin zur Raumplanung.

Heute umfasst KEM:

  • - 130 Regionen mit 1.177 Gemeinden
  • - mehr als 3,5 Mio. Einwohner:innen
     

Handlungsfelder 

KEM-Projekte decken ein breites Spektrum ab:

  • Erneuerbare Energie
  • Reduktion des Energieverbrauchs
  • Nachhaltiges Bauen
  • Mobilität
  • Landwirtschaft
  • Bewusstseinsbildung

Bottom-up statt Top-down 

Zentrales Element jeder Modellregion ist ein KEM-Manager. Sie oder er koordiniert die Arbeit vor Ort und bindet lokale Akteur aktiv ein. Die Maßnahmen werden direkt in der Region entwickelt und an die jeweiligen spezifischen Rahmenbedingungen angepasst. Durch partizipative und innovative Prozesse wird die Akzeptanz der Maßnahmen erhöht und es können auch in Situationen mit Nutzungskonflikten tragfähige Lösungen gefunden werden. Gleichzeitig nutzen Gemeinden und Regionen ihre standortspezifischen Potenziale und bauen Strukturen auf, die Klimaschutz und Ressourcenschonung langfristig und dauerhaft verankern. 

  • E-Auto mit Blick auf den Passailer Kessel im Naturpark Almenland.
  • E-Auto mit der Lindenbergkirche in Passail.

Mehrwert für Regionen

Das Programm bietet Gemeinden und Regionen:

  • eine:n Ansprechpartner:in für Klimaschutz direkt vor Ort
  • Bewusstseinsbildung in Bevölkerung und Politik
  • Zugang zu Förderungen (z. B. „Vorbildprojekte“), Schulungen und Netzwerken
  • Austausch innerhalb der Region und im österreichweiten KEM-Netzwerk
  • Expertise, neue Ansätze und Methoden für die regionale Entwicklung
  • Unterstützung, die Region zukunftsfähig zu machen

So werden Klimaschutz und regionale Wertschöpfung wirksam miteinander verbunden.
 

  • Beratungsgespräch der Klima- und Energie-Modellregion Almenland
  • Photovoltaik-Freifläche im Naturpark Almenland.
  • Biomasseheizwerk im Naturpark Almenland.

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Überblick zu aktuellen Förderungen

Mit Investitionsförderungen gegen die Energiekostensteigerung!

Aktuell werden die Förderungen von Bund und Land für 2026 überarbeitet. Um hier bestehende Fördermöglichkeiten zu finden (teils sind Bundes und Landesförderungen kombinierbar), ist es ratsam sich vorab genau zu informieren und sich am besten eine produktneutrale Energieberatung zu holen. Die hier exemplarisch aufgezählten Beispiele gelten hauptsächlich für Privatpersonen, aber auch für Landwirtschaften und Gewerbe gibt es hohe Förderungen.

Auf folgenden Internetseiten kann man sich über interessante Förderungen im Bereich der erneuerbaren Energien und Energieeffizienz zu Themen wie z.B. Heizungstausch, Thermische Sanierung, Photovoltaik, Stromspeicher oder E-Auto informieren:

Mag. Martin Auer
Klima-Energie-Modellregionsmanager

Dorfplatz 1
8616 Gasen
T: +43 664 8514441
E-Mail: martin.auer (at) almenland. at